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Valentin Küng

 

Als jüngstes von drei Kindern bin ich in Wolfhalden aufgewachsen. Hoch über dem Bodensee bin ich als Sohn eines Zimmermannes schon früh in Kontakt mit einer Werkstatt gekommen. Das Herstellen von Dingen hat mich schon immer begeistert. So war es auch nicht verwunderlich, dass ich mit 16 eine Lehre als Schreiner begann. Vier Jahre die mich geprägt haben und in denen ich sehr viel gelernt habe. Nicht nur was das Handwerk angeht.

Obwohl mir der Schreinerberuf noch immer sehr gefällt, vermisste ich den kreativen Teil, das Gestalterische. So ist nun das Objektdesign-Studium eine perfekte Ergänzung, in der ich meiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Auch das Arbeiten mit anderen Werkstoffen und Materialien gefällt mir sehr gut. Weiter begeistert mich die Zusammenarbeit mit meinen Mitstudenten, die alle eine ganz andere Vorausbildung haben. Von einem BWL-Studium über die Elektroinstallateurin bis hin zum Velorahmenbauer hat es alles dabei. Meine Lehre ist mir im Studium sehr nützlich. Eine gewisse Voreingenommenheit in einigen Bereichen, lässt sich jedoch nicht vermeiden. Dass das Möbeldesign mir am meisten gefällt, lässt sich auch in meinem Portfolio ablesen. Es ist auch der Bereich, in welchem ich mich in Zukunft sehe. 

Lebenslauf

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August 2003-Juni 2009

Unter- und Mittelstufe, 

Schule Wolfhalden 

September - Dezember 2016

Auslandsaufenthalt in Südafrika 

mit Besuch einer Sprachschule 

September 2018 - Jetzt

Kunsthochschule Luzern

Bachelor in Objektdesign

August 2017 - Juni  2018

Berufsmaturitätsschule mit

Fachrichtung Gestaltung an

der GBS St. Gallen. 

August 2009-Juni 2012

Sekundarschule, 

Oberstufe Wolfhalden 

August 2012 - Juli 2016

Lehre als Schreiner EFZ

Fachrichtung Möbel und

Innenausbau, Schreinerei

Spirig, Oberegg AI

Januar-Juli  2017

Zivildienst als Betreuer

von Jugendlichen in einer 

Holzwerkstatt bei AOZ 

Zürich (Wallisellen)

studium

Freizeit

1/11

Das ich nicht der grosse Starke bin, sondern eher der kleine Flinke, merkte ich schon früh. So fühle ich mich am wohlsten mit einem Brett unter den Füssen. Snow-, Skate- und wenn es die Umstände zulassen auch mal ein Surfboard. Weiter habe ich lange Unihockey gespielt. Das zusammen Verlieren, Gewinnen und nicht zuletzt das zusammen Rumalbern schätzte ich sehr. Im Sommer, wenn die Pisten weggeschmolzen sind, bin ich auch gerne in den Bergen am Wandern oder Klettern.

 

Neben dem Sport bin ich auch in meiner Freizeit gerne kreativ. Als ich 12 Jahre alt war, bekam ich von meinen Eltern meine ersten Sprühdosen. Aus Mangel an legalen besprühbaren Wänden, suchte ich nach Alternativen und bin auf das Konzept mit der Verpackungsfolie gestoßen. Der größte Vorteil ist, dass man bei der Ortswahl sehr flexibel ist. Ich bin bei der Methode immer wieder positiv überrascht, wie groß der Zuspruch von Passanten ist. Demgegenüber steht die kurze Existenz der Kunstwerke. Mittlerweile gibt es aber in der Umgebung die eine oder andere legal besprühbare Wand und meine Werke bleiben etwas länger erhalten. 

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