PROJECTS

Bei dieser CAD-Übung ging es darum, den bekannten Rex Sparschäler neu zu interpretieren.

Wir sollten einen neuen Sparschäler designen, deren Zielgruppe festlegen und das neue Produkt schlussendlich auf zwei Folien präsentieren. Ein schönes Darstellen der 3D-Datei war ein wichtiger Teil der Übung. Ich entschied mich für ein Produkt, dass die Oberschicht ansprechen soll. Aus dem 3D-Drucker mit gesintertem Metall würde das Produkt ca. 90 sFr kosten.

HYPER
BOLDID
HOCKER

Ob dieser Hocker halten würde oder nicht, konnte mir vor der Herstellung niemand sagen. Ich baute also ein Muster und stellte nicht nur fest, dass der Stuhl stabil bleibt, sondern auch, dass sich je nach Sitzposition die Ahornstäbe etwas biegen und so ein angenehmes Sitzgefühl entsteht. Ein Schaffell sorgt zusätzlich für Komfort.   

Tisch

Ein Massivholz-Tisch, welcher robust ist und zugleich eine Leichtigkeit ausstrahlt, war mein Ziel. Für die Stabilität ist der Steg, welcher jeweils mit einer Schwalbenschwanz-Verbindung endet, unabdingbar. Um das feine und leichte Aussehen zu bewirken, habe ich mich entschieden, das Blatt zu fasen und die konischen Beine schräg zu stellen. Das Ulmenholz, welches aus einem regionalen Wald stammt, habe ich geölt und aus dem Restholz einen Papierkorb hergestellt, welcher optisch zum Tisch passt.

Berge 
fÜR
zuhause

Dem schlichten und zeitlosen Sideboard, welches den goldenen Schnitt in sich trägt, wird ein Gesicht gegeben. Das Gesicht vom Appenzellerland, einer Region in der Ostschweiz, aus der auch das Holz kommt. Mit moderner Technologie wird in die Front eine Landschaft gefräst, die schon seit Ewigkeiten besteht und die Landschaft so einzigartig macht. Durch schichtverleimte Holzplatten entstehen Höhenkuren, welche die Konturen noch stärker zum Ausdruck bringen. Das Möbel verbindet das einheimische Holz visuell mit der Landschaft in der es gewachsen ist. Es soll aufzeigen, welchen Wert regionales Holz haben kann, und dadurch dem umweltbelastenden Holzimport entgegenwirken.

Für den Prototyp des Möbels musste ich ohne CNC-Fräse auskommen. Mit einer Oberfräse und Holzschienen konnte improvisiert werden. Wegen der aufwändigen Handarbeit fräste ich das Relief gröber aus, als ich es mit einer CNC-Fräse getan hätte.

 

Da der Apfelbaum aus dem Appenzellerland stammt, entschied ich mich für das Relief dieser Gegend. Für die Höhenkurven benutzte ich geräucherte Lärche.

Dieser Honigbehälter entstand während eines Moduls, in welchem wir für die Firma Nectaflor etwas Neues gestalten sollten. Nectaflor füllt im großen Rahmen Honig ab. Unsere Aufgabe lag darin, ein Luxusbehältnis zu designen, welches asiatische Kundschaft ansprechen sollte. Zudem war klar, dass es flüssiger Honig sein muss. 

Mit Tim Frank, einem Mitstudenten, sind wir auf diesen Honigspender gekommen. Wir liessen uns von Laborbehältern inspirieren und sind so auf dieses Gefäß gestoßen. Die Halterung sowie das Zubehör sind aus Nussbaumholz hergestellt. Die Gravur auf der Verpackung soll mittels des Matterhornes – dem bekanntesten Schweizer Berg –  die asiatische Kundschaft ansprechen und auf Schweizer Qualität hinweisen.

Honey
Drop
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Lampe
Pina

Pina gestaltete ich für einen Designwettbewerb, welcher von unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem Blindenheim Basel ausgeschrieben war. Die Aufgabe lautete, ein Objekt zu gestalten, welches von den Mitarbeitern der Flechterei „Irides“ hergestellt werden konnte. Da diese Mitarbeiter sehbehindert oder gar ganz blind sind, musste das Grundgerüst in sich stabil gebaut werden. 

Mit der Leuchte PINA erreichte ich den 1. Rang und wurde belohnt, indem eine Serie der Leuchten hergestellt wurde. Weiter war das Preisgeld von 1000 Franken eine willkommene Unterstützung für das Studium.  

An dem „Designschenken“, einem Designmarkt in Luzern, wurde PINA dann mit zwei weiteren ausgezeichneten Objekten ausgestellt und an dem Stand der Hochschule verkauft. Weiter ist die Leuchte in Basel im „Irides“-Laden erhältlich.

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F
L
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Diesen Plattenspieler stellte ich für einen Schreinerwettbewerb her.  Als Vorbild diente ein alter, kleiner Tisch mit denselben Füssen, allerdings ohne eingelassenes Furnier. Der Oberbegriff des Wettbewerbes war „Spiel“. Dadurch bin ich auf die Idee mit dem Plattenspieler gekommen. Am meisten Zeit beanspruchten die Füße und der Ahornstreifen, welcher bei den Füssen direkt in das Massivholz eingelassen wurde, was viel Handarbeit bedeutete. Weiter stellten das passgenaue Zuschneiden des Deck-Furniers und der Einbau des Plattenspielers eine Herausforderung dar. Ein eingebauter Bluetooth-Sender ermöglicht die Tonwiedergabe über externe Lautsprecher. Die Arbeit erreichte am Ende den dritten Platz. Das größere Geschenk war aber sicherlich der fertige und funktionierende Plattenspieler. 

Platten
Spieler